1365 wurde der Weinberg erstmals unter dem Namen "CLOUX DES LAMBREY" in den Urkunden der Abtei von Citeaux erwähnt. Während der Revolution verkauft und unter 74 Eigentümern aufgeteilt, wurde das Weingut CLOS DES LAMBRAYS ab 1868 nach und nach wieder vereinigt und ist zu dem geworden, was es heute ist. Man nennt es in Frankreich daher den "Konterrevolutionär".
Louis Joly restaurierte das im Jahre 1630 erbaute Wohnhaus und stellte die Einheit des Besitzes DOMAINE DES LAMBRAYS wieder her. 1866 vollendete Albert-Sebastien Rodier (aus dem Maison Henri de Bahèzre in Nuits-Saint-Georges) diese Arbeiten mit seinen Enkelsöhnen Camille und Albert. Camille war der Begründer der Weinbruderschaft Confrérie des Chevaliers du Tastevin und Albert verwaltete den Familienbesitz.
Als treuer Freund der Pariser Bankiersfrau Renée Cosson überließ Albert ihr 1938 die Domaine von Morey. Der Besitz verschloss sich immer mehr und nach Aussage von Jean-François Bazin sank die Domaine in einen "Dornröschenschlaf".
Kurz nach dem Tod von Frau Cosson übernahmen Roland de Chambure und die Brüder Fabien und Louis Saier 1979 das Weingut. Sie erweckten Dornröschen, investierten viel und mit Unterstützung des Oenologen Thierry Brouin gelang es die bekannte frühere Qualität des CLOS DES LAMBRAYS wieder herzustellen. Bis heute steht Herr Brouin mit seiner Kompetenz und Leidenschaft für die Qualität der Weine des Clos des Lambrays.
Am 27. April 1981 wurde durch Dekret der CLOS DES LAMBRAYS zum Grand Cru klassifiziert.
1996 haben Günter und Ruth Freund, Unternehmerehepaar aus Koblenz, die Burgund seit Jahren kennen und schätzen, das Weingut übernommen. Zu diesem Zeitpunkt ist Günter Freund bereits seit über zwanzig Jahren Chevalier du Tastevin der Weinbruderschaft in Burgund. 2002 wird er dann zum Commandeur ernannt und seine Ehefrau Ruth wird Chevalier du Tastevin.
Beide restaurierten das Château und seine Nebengebäude mit viel Liebe und investierten mit Leidenschaft in ihre Weinberge.









